Während man früher oft auf Agenturen zurückgreifen konnte, sind heute immer mehr KMU und große Unternehmen offen für den Einsatz von Freiberuflern. Das ist nicht nur schnell und flexibel, sondern auf dem aktuellen Markt oft auch die bessere finanzielle Entscheidung, weil man sofort jemanden mit dem richtigen Fachwissen einstellen kann, der nicht mehr eingearbeitet werden muss.
In welchem Tempo kann ich arbeiten?
Der Preis, den Sie verlangen können, hängt von vielen Variablen ab:
- Ihre Erfahrung: Je mehr Erfahrung Sie haben, desto mehr können Sie natürlich verlangen
- Der Auftrag: Arbeiten Sie stundenweise, projektweise oder sogar auf Tagesbasis? Wie komplex ist der Auftrag? Wie kurz ist die Frist?
- Der Kunde: größere Unternehmen verfügen oft über ein größeres Budget als KMU
- Die Region: In Städten können Sie Ihren Satz etwas höher ansetzen, da dort tendenziell mehr kapitalkräftige Unternehmen ansässig sind
- Ihre Dienstleistung: Bieten Sie Dienstleistungen an, die andere Freiberufler nicht anbieten, zum Beispiel
Sie stellen also auch projektabhängig Rechnungen aus. Das kann einmal im Monat sein, nachdem Sie etwas geliefert haben oder wenn das gesamte Projekt abgeschlossen ist.
Ihr Einkommen hängt von mehreren Faktoren ab. Je mehr Erfahrung Sie haben, desto mehr können Sie Ihren Kunden in Rechnung stellen. Es hängt auch von der Branche ab, in der Sie arbeiten. Ist die Branche mit anderen Freiberuflern gesättigt? Dann werden die Unternehmen Ihre Preise schneller aushandeln als in einer Branche, in der es zu wenige Freiberufler gibt.
Um Ihren Einstiegssatz zu ermitteln, können Sie sich von Ihrem Steuerberater, auf Plattformen für Freiberufler oder von Freiberuflern in Ihrem Netzwerk beraten lassen.
Wo kann ich leicht Aufgaben finden?
Als angehender Freiberufler haben Sie heutzutage eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um Aufträge zu erhalten. Dazu gehören Online-Freiberuflerplattformen wie GIGHOUSE, aber auch Jobbörsen oder LinkedIn. Haben Sie bereits ein Netzwerk aus früheren Arbeitsverhältnissen aufgebaut? Dann kann es auch interessant sein, hier auf Menschen zuzugehen und Ihre Dienste bekannt zu machen.
Welche Gesellschaftsform soll ich wählen?
Sie können im Nebenberuf oder im Hauptberuf als Freiberufler arbeiten. Bei einer Nebentätigkeit haben Sie natürlich den Vorteil, dass Sie zusätzlich ein regelmäßiges Einkommen haben und Zeit und Raum haben, sich ein Netzwerk und einen Kundenstamm aufzubauen.
Ein Freiberufler ist immer selbstständig, aber nicht jeder Selbstständige ist zwangsläufig ein Freiberufler.
Freiberufler können auch KMU oder große Unternehmen sein. Freiberufler werden in den Niederlanden auch ZZP genannt: Zelfstandige Zonder Personeel und sind somit per Definition keine Angestellten.
Gibt es Vor- und Nachteile?
Zu den Vorteilen eines freiberuflichen Arbeitslebens gehören die große Flexibilität, die Befreiung von der 9-to-5-Mentalität und die Festlegung eigener Regeln. Im Grunde arbeiten Sie, wann und wo Sie wollen, insbesondere bei digitalen Aufträgen.
Die Nachteile sind in erster Linie die Ungewissheit. Es ist wichtig, einen soliden Kundenstamm aufzubauen, um sicherzustellen, dass Sie jeden Monat genug Arbeit haben, um über die Runden zu kommen. Außerdem muss man Erfahrungen sammeln und ein Netzwerk aufbauen, und zwar "auf eigene Kosten". Manchmal kann es auch etwas einsam sein, weil man keine Kollegen mehr hat, aber dann kann man z. B. in einem Coworking Space arbeiten.
Informieren Sie sich über die Maßnahme"Sprungbrett in die Selbstständigkeit" der flämischen Regierung

Diese Informationen werden Ihnen von GigHouse zur Verfügung gestellt - https://www.gighouse.be/

